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Zentifolien und Moosrosen vor 1800

Zentifolien ähneln den Gallica-Rosen. Sie wachsen jedoch zu lockeren, sparrigen, nicht so aufrechten Sträuchern heran. Die herabhängenden Fiederblättchen fühlen sich weich an im Vergleich zu dem derben Gallica-Laub. Die Blattränder sind tief gezähnt und grundsätzlich mit Drüsen besetzt. Die Blattstiele sind borstig und grundsätzlich stachellos. Außerdem gibt es bei den Zentifolien, die meist rosa blühen, anders als bei den Gallica-Rosen, ein paar weiße Sorten. Es sind robuste Rosen, die alle einmal im Sommer blühen und sehr gut duften.

Rosa x centifolia 'Major' vor 1600

Abbildung: Auch 'Rose des Peintres', Malerrose genannt -

Rosa x centifolia 'Bullata' 1801

Abbildung: Salatblättrige Rose -

Laub von 'Bullata'

Abbildung: blasig aufgetrieben -

Rosa x centifolia 'Minor'

Abbildung: Auch 'Petite de Hollande' genannt -

'Rose de Meaux' vor 1789

Abbildung: Auch Rosa x centifolia 'Pomponia' -

'Parvifolia' vor 1664

Abbildung: Auch Burgunder-Rose genannt -

Moosrosen sind zufällige Knospenmutationen der Zentifolien und wohl auch in Holland entstanden. Die Moosrosen haben wie die Zentifolien harzig klebrige Duftdrüsen an den Blütenkelchen und einen moosartigen Belag an den Blütenknospen.

Rosa x centifolia 'Muscosa' vor 1720

Abbildung: Auch 'Common Moss' genannt -